Wolkenkuchen mit Zitrone – so luftig, dass er auf der Zunge schmilzt ich schicke es demjenigen, der sagt: Lecker Vollständiges Rezept im ersten Kommentar

Es gibt Rezepte, die begegnen einem zufällig, fast beiläufig, und bleiben dann für immer. So war es auch mit diesem Wolkenkuchen. Ich erinnere mich noch gut an den Tag, an dem ich ihn zum ersten Mal gebacken habe. Es war einer dieser ruhigen Nachmittage, an denen der Himmel grau ist, der Kaffee schneller kalt wird als sonst und man einfach Lust hat, etwas zu backen – nicht aus einem besonderen Anlass heraus, sondern für dieses Gefühl von Zuhause. Ich hatte keine Lust auf schwere Torten, keine Buttercreme, keinen mächtigen Rührkuchen. Mir war nach etwas Leichtem, fast schon Zartem. Etwas, das nicht beschwert, sondern tröstet.

In meiner Küche stand noch ein Becher griechischer Joghurt, ein paar Eier, eine Zitrone. Mehr eigentlich nicht. Und genau daraus entstand dieser Kuchen. Kein klassischer Kuchen, wie man ihn kennt. Kein Biskuit, kein Käsekuchen, keine Torte. Eher etwas dazwischen. Beim Backen hatte ich schon das Gefühl, dass hier etwas Besonderes entsteht. Der Teig war so luftig, dass ich beinahe Angst hatte, ihn zu zerstören. Und als ich den Kuchen aus dem Ofen holte und er ganz leicht wackelte, wusste ich: Das ist kein gewöhnliches Rezept.

Seitdem habe ich diesen Wolkenkuchen unzählige Male gebacken. Für meine Familie, für Freundinnen, für Nachbarn, manchmal einfach nur für mich selbst. Und jedes Mal kommt die gleiche Frage: „Wie kann der so leicht sein?“ Genau deshalb möchte ich dieses Rezept teilen – so, wie ich es zu Hause mache, ohne Fachbegriffe, ohne Eile, mit Geduld und Gefühl.

Zutaten – alles ganz schlicht, aber gut aufeinander abgestimmt

4 frische Eier, Größe M, unbedingt zimmerwarm
1 unbehandelte Zitrone, davon fein abgeriebene Schale
2 Esslöffel feiner Zucker für die Eigelbmasse
1 Becher griechischer Joghurt, natur, etwa 250–260 Gramm, zimmerwarm
40 Gramm Weizenmehl, Type 405 oder 480
20 Gramm Speisestärke
1 Teelöffel frisch gepresster Zitronensaft
1 kleine Prise Salz
80 Gramm feiner Zucker für das Eiweiß
Puderzucker zum Bestäuben nach dem Abkühlen

Mehr braucht es nicht. Keine Butter, kein Öl, keine Backtriebmittel. Die Luft kommt allein aus den Eiern und aus der Geduld beim Unterheben.

Zubereitung – Schritt für Schritt, ganz ohne Hektik

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