Aber warum lässt sich unser Gehirn so gerne austricksen?

Bei genauerem Hinsehen erkennt man schließlich das Gesicht eines kleinen Kindes, das sich zwischen den rauen Kanten des Steins abzeichnet und so perfekt mit dem Hintergrund verschmilzt, dass es ein Teil von ihm zu sein scheint. Dieses Spiel der Tarnung verwandelt ein einfaches Urlaubsfoto in ein sinnliches Erlebnis: Man zweifelt an dem, was man sieht, bevor man lächelt, als einem bewusst wird, wie leicht uns unsere Augen täuschen können.
Eine unterhaltsame Herausforderung, die sich gut anfühlt
In einer Zeit, in der soziale Medien von beunruhigenden Bildern überflutet werden, wirkt diese Illusion erfrischend. Sie weckt unsere Neugier und die unbeschwerte Freude kindlicher Spiele: Suchen, Raten und Staunen. Internetnutzer hatten damit sichtlich ihren Spaß.
„Ich habe zwanzig Minuten danach gesucht, aber es war so befriedigend, es endlich gefunden zu haben!“
„Ich habe meine ganze Familie mit einbezogen, und vor meiner Großmutter hatte es niemand geschafft!“
Und falls Sie es immer noch nicht entdeckt haben, hier ein Tipp: Schauen Sie etwa drei Viertel der Bildhöhe hinauf, etwas rechts von der Mitte. Was wie ein Schatten aussieht, ist in Wirklichkeit ein kleines, schelmisches Gesicht, das Sie beobachtet…
Das beweist einmal mehr, dass manchmal nur ein einfacher Stein genügt, um unseren inneren Detektiv zu erwecken.
