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Zimt hilft bei Magenbeschwerden.
Ceylon-Zimt (Sri Lanka) wird seit der Antike von arabischen Händlern in den Mittelmeerraum exportiert. Sein süßer Geschmack macht ihn zu einem beliebten Gewürz für Kinder. Zimt lindert Verdauungsbeschwerden und wirkt krampflösend: „In Indien wird er gegen Reisedurchfall eingesetzt. Dank seiner reinigenden Wirkung hilft er, Giftstoffe auszuscheiden und Darmparasiten zu bekämpfen. Das Gewürz wirkt zudem beruhigend und fördert den Schlaf“, ergänzt Sylvie Hampikian.
Wie verwendet man ihn? Sein süßer Geschmack verfeinert natürlich Desserts wie Lebkuchen, aber auch Fleischgerichte (3). Probieren Sie zum Beispiel Makfoul, eine Lamm-Tajine mit Safran und Zimt. Um von seinen verdauungsfördernden Eigenschaften zu profitieren, kombinieren Sie ihn mit Ingwer.
Kardamom, das ultimative Stärkungsmittel.
In Indien wird er als „Königin der Gewürze“ bezeichnet. Kardamom regt den Appetit an, fördert die Verdauung durch Anregung des Speichelflusses und wirkt tonisierend: „Er ist ein Nerventonikum, das dem Körper neue Kraft verleiht und Müdigkeit bekämpft“, erklärt Sylvie Hampikian.
Wie genießt man ihn? Sein Geschmack ist köstlich in Desserts, Heißgetränken (Milch, Kaffee und heißer Schokolade) und sogar in herzhaften Gerichten wie Reis, Gemüsecurrys und Ente. „Verwenden Sie ihn in Pulverform und in kleinen Mengen, da der Geschmack sehr intensiv ist“, rät die Ernährungsberaterin Paule Neyrat (4).
Ingwer, ein Mittel gegen Übelkeit.
Ursprünglich aus Indien stammend, wirkt dieses Gewürz krampflösend und stärkt das Immunsystem. Seine aphrodisierende Wirkung ist lediglich ein Nebeneffekt: „Es regt die Durchblutung der Gefäße und damit auch der Geschlechtsorgane an“, erklärt Paule Neyrat. „Das Gewürz fördert zudem die Verdauung.“
Wie man es am besten verwendet? „Geben Sie kleine Stücke kandierten Ingwer in einen Obstsalat. Wenn Sie ihn schälen oder hacken, fügen Sie ihn zu Eintöpfen, gebratenem Gemüse oder Fischgerichten hinzu“, rät die Ernährungsberaterin.
Gewürze und ihre gesundheitlichen Vorteile:
Nelken wirken schmerzlindernd. Foto: Getty Images (
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Nelken – das ultimative Schmerzmittel.
Wenn Sie der Duft an Ihren letzten Zahnarztbesuch erinnert, ist das völlig normal. Nelken enthalten Eugenol, einen aromatischen Wirkstoff, der in der Medizin verwendet wird. „Nelken wirken schmerzlindernd und antiseptisch und lindern Reizungen. Bei Zahnschmerzen legen Sie sie einfach auf die schmerzende Stelle“, erklärt Amandine Geers. Auch bei Zahnfleischentzündungen können Sie Nelken kauen.
Wie verwendet man sie? „Stecken Sie eine Nelke in eine Zwiebel, um Brühen oder Marinaden zu würzen“, rät die Ernährungsberaterin Paule Neyrat. Gegen Magenschmerzen hilft ein Nelkenaufguss. Geben Sie drei Nelken in einen Topf mit kochendem Wasser und lassen Sie sie fünf Minuten köcheln. Verwenden Sie ihn sparsam. In großen Mengen kann er die Zunge reizen. Außerdem reagieren manche Menschen allergisch auf Eugenol.
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