Warnung! 8 Medikamente, die schwere Demenz verursachen können

Omeprazol wird häufig zur Behandlung von Sodbrennen und anderen Beschwerden verschrieben. Es gehört zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer (PPI), zu der auch Lansoprazol, Pantoprazol und Esomeprazol zählen. Diese Medikamente reduzieren die Magensäureproduktion, doch ihre Langzeitanwendung wird mit ernsthaften Risiken für die Gehirngesundheit in Verbindung gebracht. Epidemiologische Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen PPI und einem erhöhten Risiko für Demenz und Gedächtnisverlust.

In einer Studie mit 6.000 Teilnehmern berichteten 10 % derjenigen, die Omeprazol über drei Jahre einnahmen, über Gedächtnisverlust. Eine andere Studie ergab, dass 33 % der Patienten, die dieses Medikament länger als 4,5 Jahre einnahmen, über kognitive Beeinträchtigungen berichteten. Dies könnte auf eine verminderte Aufnahme von Vitamin B12 zurückzuführen sein, das für die Gehirnfunktion essenziell ist.

Omeprazol wird oft rezeptfrei eingenommen, dennoch ist es unbedingt erforderlich, vor Beginn einer Langzeitbehandlung einen Arzt zu konsultieren. Die PPI-Behandlung sollte in der Regel auf einen Zeitraum von zwei Wochen bis drei Monaten begrenzt sein, abhängig vom individuellen Bedarf und gegebenenfalls erforderlichen Anpassungen der Ernährung.

Anticholinergika: Die verborgene Seite gängiger Medikamente

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