Zahlreiche Tote und Verletzte bei Zugunglück in Spanien
Bei einem schweren Eisenbahnunglück im Süden Spaniens sind in der Region Andalusien mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 73 Personen wurden schwer verletzt. Das erklärte das spanische Innenministerium. Der Unfall ereignete sich am Sonntag gegen 19:40 Uhr in der Provinz Córdoba. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleiste mutmaßlich bei einer Geschwindigkeit von rund 300 Kilometern pro Stunde und geriet auf das Nachbargleis. Zum Zeitpunkt des Unglücks passierte auf dem benachbarten Gleis ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug, der durch die Kollision ebenfalls aus den Schienen geworfen wurde. Die Ursache des Unglücks war zunächst unklar.
EU organisiert wegen Trumps Zoll-Drohungen Sondergipfel
Nach den Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland steuert Europa auf eine ernsthafte Konfrontation mit den Vereinigten Staaten zu. Auf einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs in der zweiten Wochenhälfte sollen nach Angaben aus EU-Kreisen auch milliardenschwere Gegenmaßnahmen beraten werden. EU-Ratspräsident António Costa erklärte, die Mitgliedstaaten seien sich einig, dass Zölle die transatlantischen Beziehungen massiv belasten. Trump hatte am Samstag angekündigt, Zölle gegen acht europäische NATO-Partner zu verhängen. Damit erhöht er den Druck im Konflikt um Grönland, das zu Dänemark gehört und das Trump den USA einverleiben will.
Sozialist Seguro gewinnt erste Runde der Präsidentenwahl in Portugal
Der Sozialist António José Seguro hat überraschend die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Portugal für sich entschieden. Nach Auszählung von rund 90 Prozent der Wahlkreise kam der 63-Jährige auf 30,6 Prozent der Stimmen, wie die Wahlkommission mitteilte. In drei Wochen tritt Seguro in einer Stichwahl gegen den Zweitplatzierten André Ventura an, der auf 24,7 Prozent kam. Der Vorsitzende der rechtsextremen Chega-Partei war als Favorit in den ersten Wahlgang gegangen. Ventura rief andere rechtsgerichtete Parteien vor der Wahl dazu auf, ihm in einer möglichen Stichwahl keine „Hindernisse“ in den Weg zu legen. Seguro appellierte an „alle Demokraten“, sich hinter ihm zu versammeln.
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