Abgeschmeckt wird mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Manchmal gebe ich noch eine kleine Prise Muskatnuss oder ein paar Chiliflocken dazu, aber das ist reine Geschmackssache. Kurz bevor ich serviere, streue ich frische Basilikumblätter darüber. Sie geben dem Gericht noch einmal Frische und machen es optisch richtig schön.
Tipps, Alltag und Variationen
Dieser Tortellinisalat ist ein echtes Alltagsrezept, weil er sich so leicht anpassen lässt. Wer es vegetarisch mag, ist mit der Grundversion bereits bestens bedient. Für eine vegane Variante ersetze ich einfach Sahne und Parmesan durch pflanzliche Alternativen, zum Beispiel Hafersahne und veganen Hartkäse auf Nussbasis. Der Geschmack bleibt rund und cremig, nur etwas leichter.
Auch beim Gemüse kann man kreativ werden. Zucchini, Champignons oder Paprika passen hervorragend und lassen sich zusammen mit den Zwiebeln anbraten. Wer es etwas herzhafter mag, kann gebratene Speckwürfel oder Schinkenstreifen ergänzen, aber ehrlich gesagt vermisse ich sie selten.
Was ich besonders praktisch finde: Dieses Gericht schmeckt nicht nur frisch aus der Pfanne, sondern auch später. Im Kühlschrank hält es sich gut zwei Tage. Beim Aufwärmen gebe ich einfach einen kleinen Schluck Wasser oder Sahne dazu, damit die Sauce wieder cremig wird. Und an warmen Tagen esse ich die Reste sogar kalt als eine Art Pastasalat, mit etwas Zitronensaft und frischem Rucola.
Für mich ist dieser cremige Tortellinisalat genau das, was ich unter unkomplizierter Küche verstehe. Er ist schnell gemacht, macht satt, schmeckt nach mehr und passt sich dem Leben an. Kein Rezept für besondere Anlässe – sondern eines, das man immer wieder gern kocht, weil es einfach gut tut.
s Mal ist er schneller leer, als man denkt.
Ich habe dieses Rezept über die Jahre immer wieder ein kleines bisschen verändert, angepasst an das, was gerade da war. Mal mit Spinat, mal mit Rucola, mal mit etwas mehr Knoblauch, mal milder. Aber der Kern ist immer gleich geblieben: cremige Sauce, gefüllte Pasta, ein bisschen Gemüse und dieses wohlige Gefühl, das gutes Essen auslösen kann, ohne kompliziert zu sein.
Zutaten
400 g Tortellini (frisch oder aus dem Kühlregal, zum Beispiel mit Käse- oder Spinatfüllung)
200 ml Sahne oder eine pflanzliche Alternative wie Hafersahne oder Sojacreme
150 g Kirschtomaten, halbiert
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
100 g Babyspinat oder Rucola, je nach Geschmack
50 g geriebener Parmesan oder veganer Hartkäse
2 EL Olivenöl, extra nativ
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
frische Basilikumblätter zum Garnieren
Zubereitung
