Nach dem Wenden des Halloumi kann man ihn mit einer Prise Kräuter wie Oregano oder Thymian bestreuen, um ihm ein feines Aroma zu verleihen. Das Gericht schmeckt aber auch ohne Kräuter hervorragend. Sobald beide Seiten goldbraun sind, sollte der Käse sofort serviert werden, da der Kontrast zwischen knuspriger Kruste und weichem Inneren dann am besten zur Geltung kommt. Gebratener Halloumi schmeckt pur, zu frischem Gemüse oder als Topping für Salate und Bowls. Vor allem aber erinnert er uns daran, dass gutes Kochen nicht kompliziert sein muss. Mit nur drei Zutaten und wenigen Handgriffen lässt sich ein wohltuendes Gericht zaubern, das mühelos und gleichzeitig befriedigend ist – der Beweis, dass Einfachheit in der Küche oft zu den schönsten Ergebnissen führt.
Halloumi eignet sich aufgrund seiner einzigartigen Struktur besonders gut zum Anbraten. Im Gegensatz zu vielen anderen Käsesorten hat er einen hohen Schmelzpunkt, wodurch er direkt in der Pfanne gebraten werden kann, ohne seine Form zu verlieren. Beim Erhitzen wird die Oberfläche goldbraun und leicht knusprig, während der Kern gerade so weit weich wird, dass er ein vollmundiges und sättigendes Gefühl vermittelt. Sein von Natur aus salziger Geschmack macht ihn sehr sparsam würzend und somit zur idealen Wahl für Köche, die den Eigengeschmack der Zutaten bevorzugen. Diese Verlässlichkeit trägt maßgeblich zur Beliebtheit von Halloumi bei – er verhält sich vorhersehbar und belohnt Geduld mit einer großartigen Textur.
