„Schalten Sie Ihre Fenster auf Wintermodus“: Dieser virale Tipp kann Ihre Fensterdichtungen beschädigen und Ihre Energiekosten in die Höhe treiben.

Mit einer einfachen Drehung eines kleinen Zylinders an der Fensterseite und einem Inbusschlüssel lässt sich das Haus laut einigen weit verbreiteten Videos innerhalb von Sekunden in  den Wintermodus  versetzen – für bessere Isolierung und mehr Wärme. Die Idee ist verlockend, besonders wenn die Temperaturen sinken und man auf die Heizkosten achtet.

In diesen Videos erklären Heimwerker, dass man durch Drehen dieser bekannten Rolle das Fenster in den „Wintermodus“ schalten kann, wodurch die Dichtungen stärker komprimiert und die Wärme besser gehalten wird, bevor man wieder in den „Sommermodus“ schaltet, um etwas Luft hierin zuzulassen. Ein einfaches, schnelles magisches Versprechen, das Fragen aufwirft: Gibt es diese vermeintliche Einstellung wirklich, und kann sie tatsächlich die gefühlte Temperatur im Haus verändern?

Winterfenstermodus: Was die Kieselsteine ​​an der Öffnung wirklich verbergen

An den Rändern vieler moderner Fenster befinden sich kleine Metallzylinder, sogenannte   Kompressionsrollen  . Diese sind am Fensterflügel (dem beweglichen Teil) befestigt und gegen den Rahmen (den festen Teil) gedrückt. Sie sind in den Videos zu sehen und werden mit einem Inbusschlüssel betätigt, um den Druck auf die   Dichtung  zu erhöhen oder zu verringern. „Diese Teile komprimieren die Fensterdichtungen unterschiedlich stark und beeinflussen die Beweglichkeit des Griffs“, erklärt Engie auf seiner Website. Ihre Hauptfunktion ist daher mechanischer Natur: Sie sorgen bei der Montage für die richtige Dichtigkeit, damit das Fenster einwandfrei schließt, ohne zu viel Spiel oder einen schwergängigen Griff.

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